
Willkommen auf Menorca, dem Natur- und Kulturparadies der Balearen. Die kleine Schwester Mallorcas, ist die nördlichste und zugleich östlichste Insel der Balearen. Auf der zweitgrößten Insel des Archipels lassen sich eine faszinierende Flora und Fauna, Kultur und Geschichte in ursprünglicher Atmosphäre erleben.
Menorca - Ein kleine Einführung

Seine zentrale Lage im westlichen Mittelmeer machte Menorca für viele Völker zur Zwischenstation. Diese hinterließen nicht nur ihre Spuren, sondern auch ein reiches historisches Erbe. Die Fülle an bedeutender Architektur und spektakulären archäologischen Funden, beispielsweise in den Höhlen von Es Càrritx und Es Mussol, sowie zahlreiche megalithische Monumente faszinieren alle Menorca-Besucher. Gleich drei Mal in der Geschichte besetzen die Briten die Insel und herrschen dort insgesamt fast ein ganzes Jahrhundert- zuletzt bis 1802. So haben Menorcas Städte, geprägt von den Einflüssen verschiedener Kulturen, einen ganz individuellen Charme und eine faszinierende Architektur.

Menorcas Natur ist geprägt durch den Tramontana: Zum einen bezeichnet der Name einen starken Wind, zum anderen die rauhe Region im Norden der Insel. Diese unterscheidet sich mit ihren schroffen, unregelmäßigen Küstenlinien und bizarren Felsformationen zu der eher lieblichen Region Migjorn im Süden Menorcas. Der Süden hat eine geschlossene Küste, lange Sandstrände und herrliche Vegetation- aber auch Schluchten und Steilküsten. In der Inselmitte ragt El Toro auf, die mit 357 Metern höchste Erhebung Menorcas. Etwa 40 Prozent der Insel sind bewaldet, vor allem in der Inselmitte befinden sich große Waldflächen. Einige der vorhandenen Pflanzenarten sind nur auf Menorca zu finden. Von der UNESCO 1993 zum Biosphären-Reservat ernannt, bietet die Insel zahlreiche unbebaute Strände, saubere Buchten, traditionelle Baukünste sowie malerische Städt. Besonders die beiden große Städte Ciutadella im Westen und Maò (Mahon) im Osten wetteifern um die Gunst der Menorca-Besucher. Und umgeben von viel Natur ist es nie weit zum nächsten Strand!
Es Mercadal - Kulinarisch

Im Zentrum der Insel zu Fuße des Monte Torro befindet sich Es Mercadal. Der Ort ist bekannt für seine dort gefertigten traditionellen Mandel- und Honigplätzchen und den ausgezeichneten Spezialitätenrestaurants. Kunstliebhaber sollten den Kunsthandwerksmarkt auf der Placa Pare Camps, die Kunstgalerie Galeria del Sol und die Pfarrkirche Sant Marti besichtigen. Eindrucksvolle Rundblicke können Besucher hoch oben auf dem Monte Torro erleben. In der Umgebung finden sich interessante archäologische Fundstellen, die einen Ausflug lohnen. Obwohl im Landesinneren gelegen- zum Meer ist es nie weit. Die schönsten Strände in der Nähe heißen Puerto de Adaya und Triant.
Mahón - Kosmopolitisch
Maó, auch Mahón genannt, ist mit fast 29.000 Einwohnern die heutige Hauptstadt Menorcas. Sie liegt an der Ostspitze der Insel und stellt ein wichtiges Handelszentrum dar. Der Hafen von Mahón, früher das Eingangstor vieler Völker, ist nach Pearl Habour der zweitgrößte Naturhafen der Welt. Von hier gibt es Fährverbindungen auf das spanische Festland, nach Palma de Mallorca oder nach Ibiza. Mahóns bekannte Festivals zeugen von der offenen und kosmopolitischen Atmosphäre der Stadt. Die Architektur bietet urenglische Merkmale und macht einen Bummel durch die Altstadt zur Pflicht. Besucher können unter anderem dem neoklassischen Rathaus einen Besuch abstatten. Auch das Teatro Principal oder das „Museum von Menorca“, ein früheres Franziskanerkloster mit barocken Ausprägungen, sind bevorzugte kulturelle Höhepunkte. Unbedingt sehenswert sind weiterhin der Markplatz sowie ein großer Fischmarkt oberhalb des Hafens. Einen herrlichen Ausblick über die Stadt und den Hafen können Besucher am Aussichtsort Plaza Miranda genießen.
Vtours-Tipp:
Fornells - Malerisch

Fornells ist eine charmante Lagune an der eigentlich rauen Nordküste Menorcas. Als Heimat der Langustenfischer geniest der Ort an der Bucht Badia de Fornells einen sehr guten Ruf. Die edle Meeresfrucht kann in einem der zahlreichen Fisch-Restaurants an der Hafenpromenade verköstigt werden. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der Torre de Fornells, ein Wehrturm, sowie die Pfarrkirche Eglesia de Sant Antoni, die sich im Dorfkern befindet. Das westlich gelegene Cap de Cavalleria fasziniert durch seine spektakulären Steilküsten und vom Strand Cala Tirant werden alle Wassersportliebhaber begeistert sein. Durch den steten Nordwind herrschen dort die optimalen Bedingungen zum Windsurfen. Traumhafte Badebuchten sind ebenfalls nicht weit entfernt- sie heißen Playa de Cayalleria, Playa de Binimel oder Playa de Ferragut.
Ciutadella - Spanisch

Die Bischofsstadt im Westen der Insel gilt nicht ohne Grund als eine der schönsten Städte Spaniens. Sie war bis zum Jahr 1722 die Hauptstadt der Insel und beherbergt zahlreiche einzigartige Bauwerke, darunter Paläste und eine Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert. In der Altstadt sind das typische spanische Lebensgefühl und turbulentes Treiben zu spüren. Auf dem Rathausplatz befindet sich ein Obelisk zur Erinnerung an einen Piratenüberfall von 1558, bei dem die ganze Stadt ausgeraubt und zerstört wurde. Der Placa des Borne bildet den Mittelpunkt des Orts und ist Austragungsplatz diverser Festlichkeiten. Von dort aus sowie in zahlreichen Bars und Restaurants bietet sich Besuchern ein einzigartiger Ausblick auf den romantischen Hafen.
Vtours-Tipp:
Es Castell - Britisch

Als östlichste Stadt Spaniens kann in Es Castell zuerst der spanische Sonnenaufgang genossen werden. In ihrer Geschichte besaß die Stadt eine Vielzahl von Namen- zuletzt war sie unter „Georgetown“ und „Villacarlos“ bekannt. Die Spuren der britischen Herrschaft des 18. Jahrhunderts zeichnen sich durch einen rechteckigen Stadtaufbau sowie einen zentralen Hauptplatz, umgeben von alten Garnisonsgebäuden, ab. Der idyllische Hafen Cales Fonts wartet voller Lebensfreude mit vielen kleinen Bars, Boutiquen und Restaurants auf. Die beschauliche Bucht Cala Sant Esteve befindet sich in einer Distanz von etwa drei Kilometern. Hier gibt es auch das Fort Marlborough zu entdecken.
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